Die Ausstellung

Nichts überträgt Informationen schneller, nichts reicht so weit in die Geschichte unseres Universums zurück, kein Werkzeug arbeitet so präzise – die Ausstellung widmet sich dem faszinierenden Phänomen Licht und seiner Bedeutung für Wissenschaft, Technik und Kultur.

Die Ausstellung führt mit vielen Mitmach-Experimenten und einem Wimmelbild über Forscher und ihre Entdeckungen in die Wissenschaftsgeschichte des Lichts seit der Antike ein und erzählt anhand von historischen Apparaten und in einer Spielhölle von der Entwicklung des Lasers. In einer Manege der Photonik stellen Versuchsaufbauten und Prototypen aus den Dresdner Forschungsinstituten und Unternehmen sowie interaktive Exponate die wichtigsten Anwendungen in der aktuellen Photonikforschung vor, von der Entwicklung energieeffizienter und wahrnehmungsphysiologisch optimierter Beleuchtungsmittel bis zu spektakulären Lichtbildern aus der Mikrobiologie, vom Licht als Träger der Information in drahtlosen Kommunikationssystemen bis zur Untersuchung der kosmischen Strahlung, vom Laserlicht als dem universellen Werkzeug und Messinstrument im Mikro- wie im Makrobereich bis zum Einsatz laserbeschleunigter Teilchenstrahlung in der Krebstherapie. Den Abschluss bildet ein Blick in die Zukunft der Lichttechnologie, zwischen Vision und Spekulation, Science and Fiction.

Gruppen und Schulklassen können in zusätzlichen Workshops Spektraluntersuchungen erproben, elektronische Schaltungen mit LEDs entwerfen und löten, mit einfachsten Mitteln eine OLED bauen und einen Reinigungslaser kennenlernen.

Installation im Turm ab 19.01.2015, Sonderausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden bis 19.06.2016.